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10.01.2019

Abschied vom Schlüsselbund - Moderne Technik löst systematisch das herkömmliche Schließsystem ab

WOBAU Magdeburg macht es Einbrechern zukünftig schwerer

Erinnern Sie sich an den Moment, als Ihre Eltern Ihnen ein Band um den Schlüssel gemacht haben und Sie sich stolz SCHLÜSSELKIND bezeichnen durften? Oder wie oft Sie über Ihren dicken Schlüsselbund geschimpft haben, der in keine Handtasche passt? Nun bekommt der Schlüssel Konkurrenz, denn zum effektiveren Schutz vor Einbrüchen werden wir als WOBAU in den nächsten Jahren Schritt für Schritt zahlreiche Gebäude mit elektronischen Schließsystemen ausstatten und damit die bisherigen mechanischen Systeme ersetzen. Transponder – Mini-Funkgeräte – werden den klassischen Haustürschlüssel ablösen. „Ein Pilotprojekt dazu starten wir noch 2019 in der Innenstadt, genauer gesagt in der Mühlenstraße. Von dort ausgehend werden die neuen Anlagen sukzessive in unseren Objekten Einzug halten. In den nächsten vier bis fünf Jahren werden wir voraussichtlich rund drei Millionen Euro investieren“, so Ulrich Schneider, Technischer Leiter der WOBAU: „Bei Neubauten und in Objekten, die wir sanieren, wird seit diesem Jahr grundsätzlich die neue Technik eingebaut.“ Erprobt wurde das System bereits erfolgreich im umgestalteten Katharinenturm. „Dort läuft die Technik seit ca. drei Jahren reibungslos“, versichert Ulrich Schneider: „Für unsere Mieter wird es nicht unnötig kompliziert, trotzdem können wir unsere Gebäude damit deutlich besser sichern.“

Transponder erhalten Zeitstempel

Das Problem: „Herkömmliche Schlüssel können heutzutage von jedem, der halbwegs handwerkliches Geschick hat, nachgemacht werden. Die inzwischen für jeden erschwinglichen 3D-Drucker tun ihr Übriges“, erklärt der Technischer Leiter. Zudem seien außerhalb der WOBAU unter anderem zahlreiche Dienstleister wie Reinigungsfirmen und Handwerksunternehmen im Besitz von Schlüsseln. An welcher Stelle von wem Schlüssel weitergegeben werden, sei praktisch nicht zu kontrollieren. Die Gefahr, dass Fremde in den Besitz eines Hausschlüssels kommen, sei groß. „Das elektronische System bietet im Vergleich dazu wesentliche Vorteile“, schätzt Schneider ein. So können die Schlüssel jederzeit gesperrt werden, etwa bei Verlust. „Grundsätzlich sind wir damit auch in der Lage, den Zutritt zu den Gebäuden zeitlich und örtlich zu limitieren.“ Beispiel: Die Transponder sind nur genau zu den Zeiten und für jene Objekte aktiviert, in denen die Firma X tatsächlich tätig ist.

Stärkerer Schutz für Kellertüren – Der WOBAU Magdeburg ist das Eigentum der Mieter wichtig

Für Schneider ist dabei auch klar: „Wir müssen an der Kellertür etwas tun. Denn gestohlen wird hauptsächlich in den Kellern.“ Hier werden Spezialschlösser (selbstverriegelnde Panikschlösser) eingesetzt. Diese verschließen die Tür grundsätzlich von außen, sind von innen über eine Türklinke zu öffnen. Auch diese können via Transponder entriegelt werden. Ebenso werden Neben- und Hintereingänge – ebenfalls neuralgische Punkte – mit dem elektronischen Schließsystem geschützt

Quelle: Mietermagazin "Hallo Nachbar", Ausgabe 04/2018